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Gepostet by on 27. April 2012 in Allgemein, Gewürze/ Kräuter, Wissenswertes Gesundheit | Keine Kommentare

Beeinflusst Johanniskraut die Wirkung der „Pille“?

Beeinflusst Johanniskraut die Wirkung der „Pille“?

Johanniskraut ist bekannt für seine nervenstärkende Wirkung und wurde schon im Altertum erfolgreich eingesetzt. Im Volksmund wird es auch Herrgottsblut genannt und findet Anwendung als Heilpflanze.

Johanniskraut kann die Fähigkeit haben die innere Ruhe wieder herzustellen und kräftigt die Nerven bei Stress und Hektik, Ärger in der Partnerschaft, oder wenn einem das  Wetter auf‘s Gemüt schlägt. Auch können lebenswichtige Organe, wie der Magen und Darmbereich maßgeblich mit Johanniskraut unterstützt werden.

Aber nicht nur das, es kann auch die vielleicht bisher etwas trübe Stimmung steigern. Johanniskraut hat sich nachweislich bei Verstimmungen und Belastungen bewährt, die in der heutigen Zeit immer stärker werden.

Johanniskrautöl (auch Rotöl genannt) oder Johanniskrautsalben haben sich sehr bei Muskelschmerzen und Verspannungen bewährt und auch bei Blutergüssen und Quetschungen, es soll auch erfolgreich bei der Behandlung von Narben eingesetzt worden sein.

Johanniskraut-Tee Zubereitung:

2 Teelöffel Johanniskraut mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen oder Sie kaufen fertige Teebeutel.

Sollten Sie Johanniskraut regelmäßig einnehmen, achten Sie bitte darauf, dass Ihre Haut empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagiert. Es sollte möglichst auf eine intensive Sonnenbestrahlung verzichtet werden.

Johanniskraut beeinflusst die Wirkung der Pille:

Nachdem erste Fälle von ungewollter Schwangerschaft unter Johanniskraut-Einnahme trotz Kontrazeption mit einer „Pille“ der zweiten Generation beobachtet wurden, wird von Seiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfohlen, bei gleichzeitiger Anwendung von Johanniskraut und der Pille zusätzlich eine mechanische Verhütungsmethode anzuwenden  (Quelle: http://gesundheit-zahlen-daten-fakten.blogspot.de/2011/02/nebenwirkungen-von-johanniskraut.html)

Johanniskraut ist zwar „nur“ ein Kraut, aber auch da sollte man aufpassen, dass man nicht zu viel einnimmt – frei weg nach dem Motto: „Viel hilft auch viel“. Achten Sie bitte auf die Hinweise in der Packungsbeilage.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Johanniskraut gut verträglich ist und ein zuverlässiger Helfer sein kann, welches auch schulmedizinisch belegt ist – sollten Sie noch weitere Medikamente einnehmen, so ist es immer sicherer mit dem Hausarzt Rücksprache zu halten, da manche Medikamente in Zusammenhang mit Johanniskraut an Wirkkraft verlieren.

 

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