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Gepostet by on 19. Dezember 2013 in Allgemein, Gewürze/ Kräuter | Keine Kommentare

Unter dem Mistelzweig…

Unter dem Mistelzweig…

Nach einer Legende soll die Mistel ursprünglich ein Baum des Waldes gewesen sein, der das Holz für das Kreuz Christi geliefert habe. Es heißt, dass der Baum vor Schmach auf seine jetzige Größe zusammengeschrumpft, sonst aber zum Wohltäter verwandelt worden sei, der auf alle Vorübergehenden Güte und Reinheit ausschüttet. Seit dem Altertum gilt die Mistel als ein Mittel gegen Epilepsie und Schwindelanfälle. Sebastian Kneipp pries ihre Wirkung gegen Fallsucht. Das Haupteinsatzgebiet der Mistel ist der Blutdruckausgleich und die Herzkräftigung. Auch als begleitende Therapie gegen Krebs ist die Mistel sehr beliebt. Früher galt sie sogar als Allheilmittel. Wir führen die Mistel als Tee, Kräutertabletten, Pflanzenfrischsaft oder Pulver. Mistel ist auch in unserem Hekra und Haustee HB enthalten.

Immer wieder fragen uns Kunden um diese Jahreszeit, was sie neben ausreichender Flüssigkeitszufuhr noch gegen Hauttrockenheit und auch Juckreiz tun können. Oft ist dies auf eine Unterversorgung an Gamma-Linolensäure (GLS) zurückzuführen. Die Aufnahme von ungesättigten Omega-6-Fettsäuren gilt schon seit über 30 Jahren als ernährungsphysiologischer Tipp im Kampf gegen schuppige, juckende Haut jeden Alters. Gamma- Linolensäure entsteht durch ein körpereigenes Enzym aus der ungesättigten Linolsäure, welche dem Körper über die Nahrung zugeführt wird. Funktioniert dieses notwendige Enzym nicht optimal, kann keine ausreichende Menge GLS gebildet werden. Dadurch wird die ordnungsgemäße Funktion der Haut stark beeinträchtigt, denn die GLS ist nicht nur ein Bestandteil der Haut, sondern dient auch als Vorstufe für die Bildung wichtiger Gewebshormone z.B. Prostaglandin E1, von dem bekannt ist, dass es entzündungshemmende und juckreizmindernde Eigenschaften besitzt. Die Haut des Menschen ist nicht zur Herstellung von GLS befähigt und daher auf eine kontinuierliche Versorgung mit dieser wichtigen und wertvollen Fettsäure durch innere und äußere Zufuhr angewiesen. Bei Hauttrockenheit und einem damit verbundenen erhöhten Bedarf an Gamma-Linolensäure ist Borretschöl als Kapsel oder flüssig, die optimale GLS-Nahrungsergänzung. Borretschöl kann auch mit einigen Tropfen Sahne ins Badewasser gegeben werden.

„Die Krankheit läßt sich stets kurieren, man muß sie nur mit Lachen schmieren.“ Schreibt Hans Höting ein Heilpraktiker aus Bremen, in seinem Buch – Lachen als Medizin.

Jetzt sind einige Monate nach meiner Empfehlung für Hagebuttenkernpulver vergangen und ich habe mittlerweile Kunden, welche begeistert das Pulver zu Weihnachten verschenken. Es ist doch immer wieder Verwunderlich, dass das Gute oft so nah liegt und man früher durch Erfahrung und Weitergabe auch schon hilfreiche Mittel kannte. Rote Kraft für die Gelenke- wie es scherzhaft ein Kunde nannte. Aus der Rosa canina L. genauer gesagt, aus den Kernen von ihr wird dass Hagebuttenkernpulver gewonnen. In einem altem volksheilkundlichen Kräuterbuch heißt es Hagebuttenpulver findet aus traditioneller Sicht Anwendung bei:Arthritis, Arthrose in Hüft-, Knie- und Handgelenken. Es kann dabei die Morgensteifigkeit verbessern und regt die Abwehrkraft an.

Übrigens gebe ich Hagebuttenkernpulver auch Tieren. Für eine nachhaltige Verbesserung der Beweglichkeit nimmt man ca.1 TL Hagebuttenpulver pro Tag am Besten in einem Becher Joghurt ein. Sebastian Kneipp empfahl auch in der kälteren Jahreszeit den Kernlestee (Hagebuttenkerntee) – also die reinen ganzen Hagebuttenkerne- zur Linderung bei Erkältungen und Husten – zur Reinigung des Körpers. Einen gehäuften Esslöffel Hagebutten mit Kernen mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, absieben. Morgens und abends 1 Tasse trinken. Und es kennt doch fast jeder aus ferner Kinderzeit das Lied der Hagebutte.

„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat vor lauter Purpur ein Mäntlein um
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.“

Ihnen eine schöne Weihnachtszeit

Besuchen Sie doch unseren neuen Blog über Kräuter und altes Wissen: http://www.phytofit.de/kraeuter-tipps/

Kräuterparadies seit 1887
Sabine Bäumler
Diätassistentin

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